Vereinschronik

Der Tennis-Klub Blau-Weiss Aachen wurde 1962 gegründet, damals noch ohne eigene Klubanlage. Nachfolgend haben wir die wesentlichen Highlights eines jedes Jahres wiedergegeben.

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1962

Am 19.12.1962 treffen sich einige mutige Aachener Tennisspieler und gründen den dritten Aachener Tennisklub, den Tennis-Klub Blau-Weiss Aachen 1962 e.V.. Die Gründungsmitglieder im Hotel Berliner Hof sind Herr Dr. Engels, Frau Engels, Herr Dr. Franz, Frau Franz, Herr Dr. Küpper, Frau Küpper, Herr Mertens, Herr Lorenz, Frau Lorenz, Herr Dr. Röntgen, Frau K. Röntgen, Frau M. Röntgen, Herr Dr. Satlow, Frau Dr. Satlow, Herr Schürholz, Herr Unger und Frau Unger. Zum 1. Vorsitzenden wird Herr Dr. Günter Engels gewählt. Die erste Aufnahmegebühr beträgt 100 DM und der erste Klubbeitrag wird in Höhe von 120 DM erhoben. Und das ohne eigene Tennisplätze. Gespielt wird vorerst zu bestimmten Zeiten auf der Tennisanlage Hangeweiher der Stadtverwaltung Aachen.

1963

Am 15.03.1963 findet die erste Vorstandssitzung zur Vorbereitung auf die erste ordentliche Mitgliederversammlung am 29.03.1963 im Restaurant Wartburg statt. Zur Hauptversammlung erscheinen 19 Mitglieder. Haupttagungspunkt ist neben der Bestimmung des Vorstandes das weitere Vorgehen bezüglich der Grundstücksbestimmung für den Bau einer eigenen Tennisanlage. Den ersten Vorstand bilden Herr Dr. Engels (1. Vorsitzender), Herr Unger (2. Vorsitzender und Sportwart), Herr Dr. Küpper (Geschäftsführer), Frau Satlow (Schatzmeisterin) und Herr Schürholz (Jugendwart). Dem ersten Aufnahmeausschuss gehören Herr Dr. Franz, Herr Lorenz, Herr Dr. Röntgen und Herr Dr. Satlow an. Am 07.09.1963 findet das erste Klubturnier auf der Tennisanlage Hangeweiher statt mit geselligem Ausklang in der Waldschenke. Bereits eine Woche später folgt ein Freundschaftsturnier gegen die Firma Trumpf. Die ersten Kegelabende werden veranstaltet.

1964

Die Mitgliederzahl steigt auf 60, wovon 26 Tennisbegeisterte unter 21 Jahren sind. Ende Januar findet ein Karnevalsfest statt. Die regelmässigen Kegelabende erfreuen sich immer grösserer Beliebtheit. Die Blau-Weissen dürfen nun auch samstags und sonntags die Tennisplätze der Stadtverwaltung nutzen. Zur Bewältigung der Planungsaufgaben des Platzanlagenneubaus werden zusätzlich ein Bauausschuss und ein Finanzausschuss gebildet. Die ersten Angebote für den Bau der Anlage liegen vor, vier Plätze für ca. 65.000 DM. Am 16.10.1964 wird der Pachtvertrag für 25 Jahre für das Gelände hinter dem Gut Alte Kuhscheid von Herrn Oberstadtdirektor Dr. Kurze und Herrn Prof. Dr. Fischer sowie für den Klub von Herrn Dr. Engels und Herrn Dr. Küpper unterschrieben. Die Mitgliederversammlung entscheidet sich für das grössere Projekt über 250.000 DM, das den Bau des heutigen Umkleidetraktes mit einschliesst. Die ersten regelmässigen Trainerstunden werden eingeführt, die ersten Trainer sind Herr Heinen von der BSG und Herr Schmidt.

1965

Der erste Winterball findet im Restaurant Elisenbrunnen statt. Das Amt für Landschaftsschutz legt Einspruch gegen das Bauvorhaben ein, jedoch ohne Erfolg. Die Mitgliederzahl steigt auf 71, wovon 27 Mitglieder unter 21 Jahren sind. Der Bau der Klubanlage wird in einem ersten Abschnitt (Bau von zwei Doppelplätzen und den Umkleidekabinen) und einem zweiten Abschnitt (Bau eines weiteren Doppelplatzes und eines M-Platzes sowie des Klubhauses) ausgeführt. Die Fertigstellung der Plätze zum Frühjahr verzögert sich wegen der schlechten Witterung. Ende Juli sind die ersten vier Plätze fertig, danach erfolgt erst die Baugenehmigung. Der Klub erhält eine Landesbeihilfe über 40.000 DM. Am 29.08.1965 wird der erste Ball auf der neuen Tennisanlage geschlagen. Das Klubleben nimmt Form und Gestalt an. Am 06.09.1965 wird die erste Trainerstunde veranstaltet. Die feierliche Eröffnung des ersten Bauabschnittes findet am 12.09.1965 statt, nachdem die Mitglieder vorher noch selber Hand bei der Aussenanlage anlegen mussten. Die BSG Aachen (Betriebssportgemeinschaft der Stadt Aachen) schenkt dem Klub eine Rotbuche, die heute an Platz 4 steht.

1966

Die Mitgliederzahl steigt auf 110 an. Die Sportabteilung der RWTH Aachen stellt zwei Übungsleiter für Trainerstunden zur Verfügung, Stundenentgelt 7 DM. Die Aufnahmegebühr wird auf 150 DM bzw. 75 DM erhöht. Die erfolgte Nennung der Herrenmannschaft zu den Verbandsspielen wird zurückgezogen. Mit Schreiben vom 13.07.1966 werden die Mitglieder daran erinnert, dass sie sich nach Massgabe der Stadt Aachen einer sportärztlichen Untersuchung zu unterziehen haben. Die erste Spendenaktion über 10 DM wird ins Leben gerufen. Das erste offizielle Klubturnier auf eigener Anlage mit den Disziplinen Herren-Einzel (1. Herr Schmalkoke, 2. Herr Unger) und Damen-Einzel (1. Frau Schmalkoke, 2. Frau Hammers) findet statt. Im Winter folgen Vortragsabende, ein Fischessen und eine Eifelwanderung.

1967

Der Klub hat nunmehr 200 Mitglieder, wobei in diesem Jahr 45 neue Mitglieder aufgenommen werden. Ein Leistungsvergleich zwischen den Aachener Tennisklubs Grün-Weiss, Rot-Weiss (Kurhaus) und Blau-Weiss ist geplant. Die Klubeinnahmen steigen auf 19.000 DM, die Ausgaben steigen nicht minder. Beim Klubturnier machte sich die Trainingsarbeit bemerkbar. In vielen Disziplinen tauschen die ersten und zweiten Plätze. Frau Rudolph lädt alle Kinder zur Nikolausfeier in die Waldschenke ein.

1968

Das erste Jugendgruppentraining wird ins Leben gerufen. Die Jugendarbeit soll sich nicht nur auf die talentierten Spieler, sondern auch auf die Breitenförderung konzentrieren. Ein Konzept, dass bis heute Bestand hat. Die Aufnahmegebühr für Erwachsene steigt auf 200 DM. Das Sommerfest findet auf einem Schiff nahe Ruhrberg statt. Frau Herzog bietet im Winter für Mitglieder einen kostenlosen Gymnastikkurs an. Die Einnahmen steigen auf 21.000 DM.

1969

Am 01.02.1969 findet der erste Winterball im Quellenhof statt. Die Mitgliederzahl wächst auf 230 an. Es werden bereits 80 Aufnahmeanträge abgelehnt und eine Aufnahmesperre wird verhängt. Die 1. Herren schaffen den Gruppensieg bei den Verbandsspielen. Neben dem Ausbau der Klubanlage werden eine Tennishalle und ein Allwetterplatz auf der Mitgliederversammlung lebhaft diskutiert.

1970

Nachdem die Aufnahmesperre wieder aufgehoben wird, steigt die Mitgliederzahl auf 269 an. Sportwart Herr Unger plant, ein Konditionstraining für die Mannschaft zur Verbesserung der Spielstärke einzuführen. Das Jugendtraining wird weiter intensiviert. Die Einnahmen steigen auf 31.000 DM an. Die Aufnahmegebühr wird auf 250 DM und der Beitrag für Erwachsene auf 180 DM erhöht. Das Wintertraining wird in die Tennishalle Vaals verlegt und das erste Damentraining findet statt. Einige Plätze müssen von Grund auf erneuert werden, Sonderkosten 35.000 DM.

1971

Dank einer Spende kann die Tribüne an Platz 1 schon jetzt gebaut werden. Die 1. Herrenmannschaft spielt nach dem Abstieg im Vorjahr eine Klasse tiefer. Der Klub meldet eine 2. Herren- und eine 1. Damenmannschaft zu den Verbandsspielen. Die Aufnahmegebühr wird auf 400 DM erhöht. Die Kosten der zweiten Baustufe werden auf 350.000 DM beziffert. Die heutigen Plätze 1, 2 und 3 werden fertiggestellt. Der Ausbau des Klubhauses wird fortgesetzt. Die ersten Bridgenachmittage finden statt.

1972

Der Klub feiert sein 10-jähriges Bestehen. Die 2. Herrenmannschaft steigt in die 1. Bezirksliga auf. Die ersten zwei Jugendmannschaften werden gemeldet. Die Mitgliederzahl steigt auf 348 an. Am 27.05.1972 wird die Gesamtanlage offiziell mit einer grossen Feier eröffnet. Die ersten Probleme mit Hangwasser vom Höfchensweg tauchen auf und machen den Bau von zusätzlichen Drainagen notwendig.

1973

Gänseessen, Printenkegeln und Winterball, das Klubleben ausserhalb des Platzes nimmt immer mehr zu. Es werden wieder 40 Aufnahmeanträge abgelehnt. Der Bau des Klubhauses wird abgeschlossen und ein Kinderspielplatz wird gebaut. Die Gesamtanlage hat nunmehr einen Buchwert von 600.000 DM. Die Jugendmannschaften erzielen hervorragende Ergebnisse, das Training von Silvio Linzbauer macht sich bemerkbar. Die Mitglieder müssen ein Klubabzeichen für 5 DM erwerben. Das Klubturnier wird fortan in verschiedenen Spielstärkeklassen ausgetragen.

1974

Für dieses Jahr wird wieder, wegen der grossen Anzahl von Aufnahmeanträgen, eine Aufnahmesperre verhängt. Die 1. Herrenmannschaft steigt unter der Leitung von Herrn Rixen in die Verbandsliga auf und die Damen schliessen zur Spitze des Bezirks auf. Der erste Jugendliche wird in die Bezirksauswahlmannschaft berufen. Insgesamt werden 31 Turniere ausgetragen, davon 26 Medenspiele, 3 Freundschaftsspiele und 2 interne Turniere. Die Zahl der gemeldeten Mannschaften steigt. Die Einnahmen steigen auf 70.000 DM, die Aufnahmegebühr auf 500 DM, der Beitrag auf 250 DM. Ein erstes Schultennisprojekt wird eingeführt und auch Gäste können nun Training nehmen. Die bekannten Rückstauprobleme führen dazu, dass erstmalig Wasser im Keller des Klubhauses steht.

1975

Es werden 145 Forderungsspiele im Rahmen der Klubrangliste ausgetragen. Die Zahl der Mitglieder erhöht sich auf 375. Der Bau einer Drainage um die Plätze ist notwendig. Das Peter- und Paul- Turnier erfreut sich immer grösserer Beliebtheit. Die Initiatoren sind Peter Quell, Peter Sand, Paul Jost und Paul Wirtz. In diesem Jahr werden die Bälle von einem Flugzeug über der Anlage abgeworfen.

1976

Die Planung für die Aufstellung einer Traglufthalle läuft an. Die 2. Herrenmannschaft wird Bezirksmeister in der Halle. Herr Sommer wird zum neuen Vorsitzenden gewählt. Die Aufnahmegebühr erhöhte sich auf 600 DM. Für notwendige Renovierungsarbeiten am Klubhaus gehen zahlreiche Spenden ein, so dass der Architekt Hubert Zander zügig mit den Arbeiten beginnen kann.

1977

Auf der Klubanlage werden die Aachener Stadtmeisterschaften ausgetragen. Arno Unger gewinnt die Stadtmeisterschaften bei den Herren B.

1978

Das Jahr beginnt mit dem traditionellen Winterball im Gut Neuhaus und einem bunten Kostümfest zu Karneval in allen Räumen des Klubs. Die Mitgliederzahl liegt bei 395, wovon 42 inaktive Mitglieder sind. Die Beiträge werden um 10 Prozent erhöht. Ein neuer Modus bei den Forderungsspielen führt zu einem Anstieg der Spiele um 1/3. Der Modus wird kurzerhand wegen der stark angestiegenen Platzbelegungen wieder geändert. Auf der Mitgliederversammlung wird heftig diskutiert, ob eine zweite Seniorinnenmannschaft statt einer zweiten Damenmannschaft gemeldet werden soll. Die Anstrengungen zum Bau einer Tennishalle werden weiter intensiviert.

1979

Die Mitgliederversammlung diskutiert das erste Mal lebhaft über eine Subventionierung der 1. Herrenmannschaft. Das Klubturnier wird an lediglich zwei Wochenenden durchgeführt, wobei die Teilnehmerzahlen erfreulich hoch sind. Thomas Kohnen gewinnt die Stadtmeisterschaften in seiner Konkurrenz. Statt des traditionellen Winterprogramms werden regelmässige Abende im Klubhaus eingeführt. Die Chancen zum Bau der Tennishalle werden auf fünfzig-fünzig beziffert.

1980

Auf der Mitgliederversammlung im Restaurant Belvedere hebt der 1. Vorsitzende den im Klub herrschenden Geist und das Miteinander hervor, das den Klub bis heute auszeichnet. Herr Karl Schreiber wird zum neuen 1. Vorsitzenden gewählt. Die Aufnahmegebühren werden auf 750 DM für das erste Mitglied und 375 DM für das zweite Mitglied erhöht. Eine Fülle von Veranstaltungen wird wieder ins Leben gerufen, darunter Eifel-Wanderungen, eine Auto-Rallye, das Printenkegeln und vieles mehr. Es werden fünf Freundschaftsspiele mit befreundeten Vereinen ausgetragen. Die Zahl der Jugendmannschaften wächst auf fünf an. Sportliche Höhepunkte sind die Jugend-Bezirksmeisterschaften und die grossen Schombourgh-Spiele auf unserer Anlage. Insgesamt nehmen 14 Mannschaften an den Verbandsspielen teil.

1981

Im Rahmen des Hallenprojektes wird eine Bauvoranfrage gestellt. Herr Schreiber hebt die Notwendigkeit der Anhebung der Spielstärke der 1. Herrenmannschaft hervor. Er stellt fest, dass der Klub zwar den Charakter eines Amateurklubs beibehalten soll, doch sei eine gewisse sportliche Leistung unabdingbar.

1982

Der Niederländer Don Mulder wird als neuer Trainer für den Jugend- und Erwachsenenbereich verpflichtet. Aufgrund der Erneuerung der Plätze 2 und 3 werden die Beiträge abermals um 10 Prozent erhöht werden. Nach Ablehnung der ersten Bauvoranfrage wird diese geändert und eine Halle auf den Plätzen 4 und 5 beantragt, der mehr Aussicht auf Erfolg zugebilligt wird. Die 1. Seniorinnen und 1. Herren steigen in die 2. Verbandsliga auf und Angelika Schürholz belegt den dritten Platz bei den Verbandsmeisterschaften. Der Ausklang der Saison wird beim Winterball im Gut Neuhaus gefeiert.

1983

Frau Gronek übernimmt mit Beginn der Saison die Gastronomie im Klub. Die im Vorjahr eingeführte Verzehrumlage wird wegen Erfolglosigkeit wieder fallengelassen. Herr Schreiber informiert die Mitglieder, dass der Bau der Tennishalle entgültig abgelehnt wird. Es wird angeregt, dass bei starker Platzbelegung verstärkt Doppel gespielt werden soll. Zahlreiche Turniererfolge bei diversen externen Turnieren können gefeiert werden. Es wird beschlossen, das Klubhaus für ca. 130.000 DM zu sanieren. Die Herrichtung des Parkplatzes wird in diesem Zusammenhang mit 30.000 DM veranschlagt. Die Beiträge werden auf 380 DM bzw. 190 DM erhöht, die Aufnahmegebühren werden auf 900 DM bzw. 450 DM erhöht. Angelika Schürholz wird Stadtmeisterin bei den Damen. Die Saison endet wieder mit einem Winterball im Gut Neuhaus.

1984

Wegen zahlreicher Unfälle an der Ausfahrt der Klubanlage muss die Anordnung der Ausfahrt geändert werden. Die Österreicherin Gudrun Schimpl übernimmt die Gastronomie. Die Aufnahmegebühren werden auf 1.000 DM bzw. 500 DM erhöht, die Beiträge folgen mit 400 DM bzw. 200 DM. Der Umbau des Parkplatzes kostet 44.000 DM. Die Zahl der Jugendmannschaften beläuft sich auf sieben und die 1. Juniorinnen steigten in die 1. Verbandsliga auf.

1985

Die Kosten für den Parkplatzumbau erhöhen sich, auch wegen der Verlegung der Ausfahrt, auf 81.000 DM. Die Plätze 2 und 3 werden erneuert und neben den Plätzen 4 und 5 werden neue Drainagen gelegt. Die Veröffentlichung einer Klubzeitschrift wird angekündigt. Die Aufnahmegebühren steigten auf das Rekordniveau von 1.500 DM für das erste Mitglied und jeweils 750 DM für den Ehegatten und für das erste Kind. Zum Pfingstturnier meldeten sich 84 Teilnehmer. Klubtrainer Don Mulder heiratete die Klubgastronomin Gudrun Schimpl.

1986

Karl Schreiber übergibt den Vorsitz des Klubs an Emile Rollinger mit der Feststellung, dass der Klub zu den sportlich stärksten und begehrtesten Klubs in Aachen und Umgebung zählt. Alle drei Herrenmannschaften steigten in die nächsthöhere Klasse auf. Eine grosse Jugendtguppe fährt zusammen mit dem Klubtrainer Don Mulder ins Zillertal zum Skifahren.

1987

Der Klub feiert sein 25-jährigen Bestehen mit 444 Mitgliedern, wobei mehr Mitglieder unter 21 als über 50 Jahre sind. Der Küchenbereich wird renoviert und dringend notwendige Massnahmen am Klubhaus werden durchgeführt. Zum Jubiläum werden die Pokalendspiele des Bezirks Aachen-Düren-Heinsberg auf der Anlage ausgetragen. Am 10.10.1987 findet der grosse Jubiläumsball im Quellenhof statt. Das Jubiläumsgrillfest auf der Klubanlage wird von 200 Hungrigen und Durstigen besucht.

1988

Die Junioren gewinnen den Bezirkspokal und schaffen den Aufstieg in die Verbandsliga. Die 1. Herren scheitern abermals denkbar knapp am Aufstieg in 1. Verbandsliga.

1989

Die Damen belegen beim Verbandspokal den zweiten Platz. Im Jugendbereich wird erstmals mit zwei Trainern gleichzeitig trainiert.

1990

Das Klubturnier erlebt eine neue Renaissance mit steigenden Teilnehmerzahlen und mehr Disziplinen.

1991

Die 2. Junioren und die 1. Herren 40 schaffen den Aufstieg in die nächsthöhere Klasse.

1992

Dr. Dirk von Petzold wird neuer Vorsitzender des Klubs. Der Master-Cup und der Tie-Break-Cup für Jugendliche werden zum ersten Mal ausgetragen mit einer tollen Beteiligung. Die neuformierten Jungsenioren schaffen auf Anhieb den Aufstieg. Die Bestrebungen zur Verstärkung der Herren- und Damenteams werden weiter forciert. Der Klub nimmt 70 neue Mitglieder auf.

1993

Die 1. Damen schaffen den Aufstieg in die Oberliga und die 1. Herren scheitern in der Aufstiegrunde zur Oberliga, gewinnen jedoch den Verbandspokal gegen den Zweitbundesligisten TK Kurhaus. Die 3. Herren und 4. Herren steigen ebenfalls auf. Heinz Unger wird Deutscher Vizemeister in seiner Altersklasse. Simone Berger und Georgios Kontos werden Vizestadtmeister, Nadine Bock und Frank Büllersbach belegen den dritten Platz. Bei Familie Walter Schreiber zuhause steigt eine grosse Aufstiegpartie der Damen- und Herrenmannschaft. Das TIME-Magazin für Jugendliche wird ins Leben gerufen, anfänglich im A5-Format. Das Ehepaar Don und Gudrun Mulder verlassen den Klub nach einer langen Zeit Richtung Österreich.

1994

Horst Wollgarten wird neuer Vorsitzender des Klubs. Das TIME-Magazin erscheint zum ersten Mal im A4-Format. Am 24.11.1994 veranstaltet der Klub den grossen Winterball Circus Blau-Weiss im Lenné-Pavillon. Heinz Unger wird deutscher Meister im Einzel und im Doppel in seiner Alterklasse. Die Familie Voves übernimmt die Klubgastronomie. Die Damen gewinnen den TVM-Supercup, die Herren scheitern wieder in der Aufstiegrunde zur Oberliga. Die 2. Damen, 2. Seniorinnen, 1. Juniorinnen, 1. Junioren, 1. Mädchen, 2. Knaben und 2. Junioren schaffen einen Aufstieg. Das erste Sommercamp wird ins Leben gerufen mit anfänglich 30 Teilnehmern.

1995

Der Vorstand wird zu einem Kochkurs bei einem Spitzenkoch verdonnert. Arno Unger gewinnt das Grenzlandturnier in Eupen bei den Jungsenioren. Zum ersten Mal werden die Double Junior Championchips und ein Minifeldturnier auf der Anlage ausgetragen. Mit dem KTC Eupen wird ein grosses Freundschaftsspiel veranstaltet. Die 1. Herren und 1. Damen steigen beide unerwartet ab, die 2. Herren, die 1. Herren 60, die Herren 55, 1. Juniorinnen, 1. Knaben, 1. Mädchen, 2. Knaben, 2. Junioren und die Herren 35 auf. Der Klub meldete insgesamt 19 Mannschaften zu den Verbandsspielen.

1996

Regina Kabolambi übernimmt die Klubgastronomie. Die Klubanlage wird an vielen Stellen wesentlich verbessert und verschönert. Die Sommercampteilnehmer fahren als Überraschung ins Warner Brother Movie World. Der Klub ist Ausrichter des Sparkassen-Cups. Für die 1. Herrenmannschaft wird neben Marc Bodeux, langjähriger belgischer Davis-Cup Spieler, noch der Niederländer Bas van Hees verpflichtet, nachdem die Herren wieder in der 1. Verbandsliga spielen. Der Weintest der Herren 45 wird ins Leben gerufen. Die Herren 60 steigen in die Oberliga auf, die 1. Knaben folgen mit einem weiteren Aufstieg.

1997

Der Klub startet, dank Dennis Schmidt, mit einer Homepage ins Internet. Vom Vorstand wird das Thema Tennishalle wieder auf die Tagesordnung gebracht. Der 1. Familiy-Cup wird aus der Taufe gehoben. Im Klub wird kräftig gefeiert beim karnevalistischen Frühschoppen. Die Herren 45 schaffen den Wiederaufstieg in die Verbandsklasse.

1998

Das Sommercamp fährt für zwei Tage nach Euro-Disneyland Paris. Der Klub engagiert einen zusätzlichen Konditionstrainer für den Jugend- und Leistungsbereich. Michael Nobis jun. reiht sich neben Dr. Dirk von Petzold, Stephan Damm, Michael Nobis sen. und Dirk Courte in die Reihe Blau-Weissen Karnevalsprinzen ein. Der Tennisboom beginnt langsam zu bröckeln, jedoch nicht bei Blau-Weiss. Die 2. Herren, 3. Herren, 1. Juniorinnen, 1. Knaben und 2. Junioren steigen auf. Die Junioren werden Vize-Pokalsieger.

1999

Auf dem Meldebogen der 1. Herren steht die Nummer 180 der ATP-Rangliste. Bei der Saisoneröffnung heizen die Dixieland-Paraders kräftig ein. Erich Ribbeck (DFB-Teamchef) und Gerd Rubbenbauer (ARD) führen im Klubhaus ein Interview für die ARD-Sportschau. Der grosse Winterball unter dem Motto Blau-Weiss Revival wird im neuen Quellenhof wieder erweckt. Über 200 Gäste folgen der Einladung. Das Sommercamp machte seinen ersten Segeltörn. Der Klub stellt gleich vier neue Trainer ein (Thilo Fritschi, Tobias Röhm, Michael Kusen, Jakob Lysakowski). Der Kids-Klub wird ins Leben gerufen und die Mitglieder haben viel Spass beim Doppelturnier mit der Herren- und Damenmannschaft. Die Knaben steigen in die 1. Verbandsliga auf und gewinnen den Verbandspokal, die 1. Junioren folgen in die 1. Verbandsliga.

2000

Es werden 54 neue Jugendliche aufgenommen. An Platz 1, 2 und 3 werden umfangreiche Sanierungsarbeiten an den Abwasserrohren durchgeführt. Der Klub veranstaltet ein Ostercamp für Jugendliche zur Vorbereitung auf die Saison. Mit der Grundschule Höfchensweg wird eine Kooperation Tennis-AG ins Leben gerufen. Der CHIO-Cup 2000 wird durchgeführt, ganz nostalgisch in Weiss und Holz. Cedric Melot, belgische Nummer 8 wird für die 1. Herren verpflichtet. Die Knaben gewinnen erneut den Verbandspokal, ebenso die Mädchen. Die 2. Knaben, 2. Damen und 2. Junioren steigen auf. Die Herren schaffen im Winter den Sprung in die Königsklasse Oberliga. Die Herren 60 verabschieden sich aus der Oberliga.

2001

Es werden wieder 43 neue Jugendliche aufgenommen. Die Knaben und Mädchen gewinnen den Verbandspokal, die Herren belegen den zweiten Platz beim TVM-Supercup in Köln und schaffen im Winter den Klassenerhalt in der Oberliga. Die Mitgliederversammlung beschloss den Umbau des Klubraumes und des Gastronomiebereiches. Zur Finanzierung dieser Massnahme werden die Beiträge erhöht. Eine Gruppe von 44 Tennisfreunden fährt zum ATP-Turnier nach Paris-Bercy. Mehdi und Safiye Moghaddamfar übernehmen die Klubgastronomie.