Interview AKV-Präsident Horst Wollgarten
11 Fragen an den AKV-Präsidenten Horst Wollgarten
Wenn man sich die Entwicklung des Tennis-Klubs Blau-Weiss Aachen in den letzten Jahren anschaut, ist dieser Tennisklub wirklich beispielhaft in der Klubszene des Tennissports. Ob er nun ein idealer Ausbildungsbetrieb für den AKV-Präsidenten ist oder war, wäre vielleicht ein Schäufelchen zuviel der Ehre für den Tennisklub Blau-Weiss. Richtig ist, wenn man 10 Jahre einen solch tollen Verein mit geführt hat, nimmt man viel Lern- und Erfahrungspotenzial mit in neue und größere Aufgaben. Ich werde darüber nachdenken, inwieweit die AKV-Präsidenten der nächsten Jahre sich ausschließlich aus der Führungscrew von Tennis-Klub Blau-Weiss Aachen rekrutieren sollten.
2. Die Fernsehsendung war ein großartiger Erfolg. Viele Menschen haben Dir gratuliert. An welche Gratulation erinnerst Du Dich besonders gern?
Du hast recht, die Fernsehsitzung war für den AKV und für die Stadt Aachen ein wirkliches tolles Erlebnis und letzten Endes auch ein großer Erfolg – der für den AKV sehr notwendig war. Nun ist das immer so eine Sache, mit den Gratulanten und Schulterklopfern. Aber es war auch ein sehr hoher Arbeitseinsatz notwendig, um dieses Ergebnis zu erreichen. Ich erinnere mich auch gerne an alle lieb und shr ehrlich entgegengebrachten Gratulationen, an viele großartige Briefe, die ich erhalten habe; da einen Gratulanten herauszuheben, wäre mit Sicherheit nicht richtig und korrekt. Aber ich möchte die Frage doch beantworten, dass ich mich über die Gratulationen aus den eigenen Reihen, aber insbesondere von den Repräsentanten der Stadt Aachen, der Karnevalsvereine und anderen wichtigen Personen aus Aachen gefreut haben. Gerne erinnere ich mich auch an die Gratulationen der Ordensritter und an 1. Stelle ist hier der Ordenskanzler Freiherr Heereman von Zuydtwyck zu nennen.
3. Wie hast Du Dich auf die Sendung vorbereitet?
Intensivst!!
An dieser Stelle danke ich allen (das habe ich natürlich schon getan) die mich
„fit“ gemacht haben für diese Festsitzung. Für mich das erste Mal. Jeder
Fernsehauftritt ist eine wahnsinnige Herausforderung, aber die erste
wahrscheinlich mit am größten. Leider hat mich kurz vor der Festsitzung eine aufgekommene
Kehlkopfentzündung doch etwas behindert.
4. Als AKV-Präsident im Rosenmontagszug mitzufahren ist bestimmt ein besonderes Erlebnis. Wie hast Du es erlebt?
The young Generation würde jetzt auf diese Frage antworten: Es war „ein geiles Gefühl“! Und das trotz schlechtem Wetter und Regen. Was auch immer die Zukunft bringt, auf diesen Erlebnis möchte ich nicht verzichten, es ist nicht vergleichbar mit vielen anderen Dingen. Wie wäre es erst gewesen, bei Sonnenschein?
Ja es ist richtig, dass man unterschiedlichen Persönlichkeiten begegnet, neue und interessante Kontakte wahrnimmt und vor allen Dingen war es für mich wertvoll Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens im persönlichen Gespräch näher kennen gelernt zu haben. Hier auch wieder eine Person zu benennen, wäre schwierig und würde die Situation auch nicht richtig widerspiegeln. Ich darf stellvertretend für viele den ehemaligen Bundesaußenminister Hans-Dietrich Genscher benennen. Und wer hat uns alle beeindruckt? Natürlich unsere neue Ordensritterin Gloria Fürstin von Thurn und Taxis.
6. Du bist beim AKV mit dem Motto angetreten „Das Alte bewahren und Neues wagen“. Was wird sich 2008/2009 verändern?
2008/2009 werden wir versuchen, die Kontinuität
beizubehalten und Schritt für Schritt das eine oder andere zu verbessern oder
auch neu zu schaffen.
7. Über welche Nummer im Karneval (Rede, Sketch, Musik, etc.) hast Du dich köstlich amüsiert und herzhaft gelacht?
Die Festsitzung der Ordensverleihung war vollgepackt mit köstlichen Nummern im Karneval. Natürlich ist unsere Ordensritterin zu nennen, die einfach alle Ketten karnevalistischer Popularität gesprengt hat. Aber auch Charles & Camilla war für mich bei der Festsitzung hervorragend. Guido Westerwelle hatte eine fantastische Rede mit einer tollen Gestik. Es ein sehr guter Auftritt. Nicht zu vergessen ist natürlich der Hausdiener Jürgen Beckers, der eine tolle Begrüßung der Ehrengäste vorgenommen hat und nicht zu vergessen die Künstler des sogenannten „Aachener Block“.
8. Wann hast Du das letzte Mal Tennis gespielt?
Nächste Frage!!! Es hat auch einen Grund, dass ich lange nicht mehr Tennis gespielt habe. Der Supraspinatus macht mir etwas Sorgen. Aber es ist natürlich auch der Zeitfaktor. Naja, schau’n wir mal. Vielleicht mach ich mit Dir wieder einen „Aufgalopp“.
9. „Einmal Prinz zu sein“ – davon träume ich heute noch. Kann ich es noch werden?
Das wird für mich nicht gelten. Auch wenn es ein schöner Traum ist.
10. Wer wir Ordensritter/in 2009?
Eine sehr gute Frage – damit habe ich NICHT! gerechnet. Der Ordensritter 2009 wird sein… habe ich vergessen! Natürlich wird er rechtzeitig der Presse mitgeteilt und damit auch dem Tennis-Klub Blau-Weiß.
11. Wie lautet Dein Schlusswort an unsere Mitglieder?
Ich gebe
gerne ein Schlusswort. Der Tennis-Klub Blau-Weiss ist m.E. für seine Mitglieder
einer der besten Tennisklubs in der Region Mittelrhein. Seit stolz darauf,
dabei zu sein.
Ich wünsche diesem Klub wirklich nur das Beste. Ich finde, dass der Verein seit
Jahren eine sehr verantwortliche und
engagierte Führung hat – nicht zuletzt durch Dich als Präsident. Ihr macht wohl alle ‚nen tollen Job?
Für die Mitglieder des Tennis-Klubs Blau-Weiss: Weiterhin viel Spass am Tennis, wenig Verletzungen, viele Siege und damit Glücksgefühle und immer daran denken: Immer ein Stück heiter bleiben. Das ist übrigens das Credo unserer Ordensritterin, Fürstin Gloria.
Danke und herzliche Grüße
Ihr Horst Wollgarten










